Madeira - die Blumeninsel erwartet Sie!

 

Allgemeines

Als die portugiesischen Seefahrer im 15. Jahrhundert v. Chr. auf die Insel kamen, war sie mit prächtigen Lorbeerurwäldern überzogen. Die Insel ist durch ihren vulkanischen Ursprung ein ewig grünes Inselparadies. Üppige Vegetation, steile Bergwände, von Felsgipfeln begrünte Berge, wunderschöne Parks, herrschaftliche Villen, architektonische Kostbarkeiten. All das und vieles mehr hat Madeira zu bieten. Sie ist bei Künstlern, Erholungs- und Ruhesuchenden, Blumenfreunden gleichermaßen beliebt wie auch bei Wanderern und Aktivurlaubern. Und das nicht nur wegen ihres ganzjährigen, milden Klimas.

Um nach Madeira zu reisen, benötigt man keine speziellen Impfungen. Notwendig für die Einreise deutscher Staatsbürger ist ein gültiger Personalausweis oder Reisepass. Kinder unter 16 J. benötigen einen Kinderausweis oder einen Eintrag in den Reisepass der Eltern.

Die medizinische Versorgung ist auf Madeira sehr gut. Auslandskrankenscheine der Krankenkassen berechtigen zur Behandlung in öffentlichen portugiesischen Krankenhäusern u. bei Vertragsärzten. Empfohlen ist trotzdem der Abschluss einer Auslandsreisekrankenversicherung, so ist dann auch der Rücktransport geklärt.
Apotheken (farmácia) erkennt man an dem grünen Kreuz. Sie sind überall auf der Insel vertreten. Ihr Angebot ähnelt dem in Deutschland. Die Adresse der Notfallapotheke findet der Urlauber an jeder Apothekentür. Auch in Supermärkten gibt es eine Apothekenabteilung.
Die Geschäfte sind von montags bis freitags zwischen 09.00 und 19.00 Uhr geöffnet und schließen üblicherweise zur Mittagszeit von 13.00 bis 15.00 Uhr. Samstags sind die Läden morgens von 09.00 bis 13.00 Uhr geöffnet. Die Ausnahme bilden die Einkaufszentren und großen Supermärkte, die an 7 Tagen in der Woche bis 22.00 Uhr geöffnet haben, außer Weihnachten und Silvester. Die Banken sind normalerweise von montags bis freitags von 08.30 bis 15.00 Uhr geöffnet.

Die Regionale Küche ist ein kulinarischer Hochgenuss. Typische Vorspeisen sind zum Beispiel "bolo do caco", ein Weizenbrot mit Knoblauchbutter und Petersilie oder gegrillte Napfschnecken mit viel Knoblauch und Zitrone, was bei Einheimischen sehr beliebt ist. Als Hauptgericht gibt es eine große Vielzahl an gegrillten Fleisch- und Fischgerichten. Traditionell angebautes Gemüse gibt es einfach zubereitet als Beilage. Salate hingegen gehören bei den Inselbewohnern nicht zur täglichen Kost. Kuchen, Süßigkeiten und Desserts sind in einer großen Vielzahl in allen Snackbars, Straßencafés und Restaurants zu finden.

Erwähnenswert ist auch, dass Gewalt gegen Touristen äußerst selten vorkommt. Auch die Kriminalitätsrate ist auf der Insel sehr gering. Dennoch sollten Wertsachen nicht unbeaufsichtigt bleiben. Sollte ein Urlauber wider Erwarten doch mal Opfer eins Diebes sein, ist es ratsam, die Tat bei der Polizei zur Anzeige zu bringen. Um Ersatz von der Versicherung im Heimatland zu erhalten, benötigt der Tourist eine Kopie der Anzeige. Wenn der Ausweis abhanden kommt, hilft das zuständige Konsulat weiter.





 

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